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ZUM Jahresthema 2018 - Fortsetzung
Ich gehe heißt, dass ich mich aufmache und nicht länger abwarte. Ich gehe auf meinen Nächsten zu, der – oder dessen Familie – an einer Abhängigkeitserkrankung leidet, und erzähle von meiner Hoffnung.

Bei unserem gehen ist es nicht genug, den Weg als Ziel zu verstehen. Es braucht vielmehr ein Ziel, damit unser Weg eine Richtung und einen Sinn bekommt. Und wenn ich ein Ziel habe, kann ich Anderen Orientierung geben.



Wir geben unsere Zeit, Ideen, Energie, Finanzen und Freude und sind bereit für Begegnung und Freundschaft – eigentlich geben wir uns selbst.

Ich kann heute geben, weil andere mich eingeladen und mitgenommen haben, weil sie mich ermutigt und mir etwas zugetraut haben. So habe ich meine Begabungen und Stärken entdeckt und wurde zum Mitarbeiter und Helfer für andere.

 

Das Ziel unseres gehens und gebens ist unser Nächster. Als Jesus fragte: „Wer ist dein Nächster?“ hat er auf den Menschen hingewiesen, mit dem ich momentan zu tun habe.

Der Frau am Jakobsbrunnen gab er das Wertvollste, das er zu geben hatte: Sich selbst à „Ich bin das Wasser des Lebens, wer von mir trinkt, wird nicht mehr dürsten.“ (Johannesevangelium 4.5ff)

(vgl. Jahreslosung aus Offenbarung 21.6.: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“)

 

Wir kommen zum wöchentlichen Gruppenabend, um Freunde und Gleichgesinnte zu treffen, uns auszutauschen und gegenseitig zu ermutigen.

Zu den Seminaren kommen wir, um Hoffnung zu tanken und Impulse für unseren Alltag, unsere Beziehungen und Familien, unsere Berufstätigkeit und für vieles mehr zu bekommen. Die Seminare helfen, unsere neue Lebensweise zu festigen. Und sie qualifizieren uns, um anderen Betroffenen zu helfen.

 

Wir nehmen voneinander Gemeinschaft und Austausch, Trost und Korrektur, Unterstützung und neue Sichtweisen aufs Leben und auf uns selbst.

Viele Menschen haben zum Gelingen meines Weges beigetragen. Ich erinnere mich an ihre Botschaften und an mein „Schlüsselerlebnis“, das mich schließlich zur Veränderung befähigt hat.

 

 

 



Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg e.V. • Hindenburgstr. 19 a • 89150 Laichingen • Tel. 07333 – 3778 • Fax 07333 – 21626 • E-Mail