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24.06.2017



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DRV meets Freundeskreisleiter beim Freundeskreisleitertag

Zum jährlichen Freundeskreisleitertag haben sich wieder zahlreiche Mitarbeiter aus den Freundeskreisen in Württemberg in der Lindenhalle in Machtolsheim eingefunden. Spannend war die Begegnung mit den Vertretern der Deutschen Rendenversicherung Baden-Württemberg Frau Benöhr und Herr Coseriu. Erschreckend sind die Zahlen der suchtkranken Menschen in Deutschland und stimmen traurig, denn nur wenige nehmen eine therapeutische Maßnahme in Anspruch, so Frau Benöhr in ihrem Vortrag. Nach den Beiträgen wurde angeregt diskutiert und nachgefragt. Beim Pausenprogramm konnte sich jeder aktiv zum Thema "leiten macht freu(n)de" versuchen und sich dabei selbst reflektierenn. Als Höhepunkt des Nachmittags wurde dem Ehepaar Jürgen und Gisela Heinzmann durch Hildegard Arnold die Ehrenmitgliedschaft für jahrzentelanges Engagement im Verband verliehen. Natürlich kamen die persönlichen Begegnungen, Gespräche und eine gute Verpflegung nicht zu kurz.
01.04.2017



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Infotag für Mitarbeiter in der Geschätsstelle

Fast 20 Mitarbeiter und Interessierte machten sich am Samstag auf den Weg nach Laichingen, um Einblick in die Verbandsstrukturen der Freundeskreise zu bekommen. Viele Informationen zur Entstehung, zur Vielfalt, zu den Aufgaben  und zu aktuellen Themen erhielten die Telnehmer. Die persönliche Begegnung, das gegenseitige Kennenlernen und zdas Entdecken, dass es neben dem örtlichen Freundeskreis noch viele Möglichkeiten und Menschen gibt, war für die Teilnehmer sehr bereichernd.
25.03.2017



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Jährliche Mitgliederversammlung in Laichingen

Zur jährlichen Mitgliederversammlung trafen sich rund 160 Delegierte, Interessierte und Gäste aus den Freundeskreisen des Landes. Die Berichte von Hildegard Arnold, Vorsitzende des Vereins  und von Rainer Breuninger, dem Geschäftsführer, gaben Einblick in die verschiedenen Themen des vergangenen Jahres. Das 60-jährige Verbandsjubiläum mit dem großen "Württemberger treffen sich" war ein Highlight des Jahres und den Mitarbeitern wurde für den zeitintensiven Einsatz  besonders gedankt. Albert Rehm nahm die Gäste in seine Gedanken zum Jahresthema 2017 "leiten macht freu(n)de" hinein. Der neunköpfige Vorstand wurde neu gewählt, ein Platz als Beisitzer konnte jedoch noch nicht besetzt werden. Natürlich trugen auch der persönliche Austausch und eine gute Verpflegung zu einer gelungenen Versammlung bei.
13.03.2017



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"leiten macht freu(n)de"

Zum Einstieg in das aktuelle Jahresthema 2017 "leiten macht freu(n)de" haben sich 25 Freundeskreisler in der Geschäftsstelle zusammengefunden. Was verbirgt sich für jeden hinter den einzelnen Wörtern "leiten", "Macht/macht" und "Freude/Freunde", was empfindet man als positiv daran und was als negativ. Schnell wurde klar, dass jeder die Worte mit den eigenen Erfahrungen und Gefühlen bewertet. Mit Hilfe einer erlebnispädagogischen Übung wurde deutlich und mit allen Sinnen erlebt, dass Leitung wichtig ist, worauf es dabei ankommt und welche Rolle und welchen Einfluss die Gruppenteilnehmer haben. Der Arbeitstag war wieder eine wertvolle Zeit, um mit dem Thema vertraut zu werden und Menschen zu begegnen und zu erleben.
10.02.2017



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Das Urgestein der Freundeskreise ist gestorben

„Es sind alles meine Freunde und Freunde enttäuscht man nicht“, lautete das Motto von Karl Votteler, dem Mitbegründer der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg e.V.. Am 10. Februar starb der Reutlinger kurz nach seinen 90. Geburtstag.

Karl Votteler war ein Visionär, ein Urgestein, der sich energisch wie ein Feldwebel für die Interessen der Betroffenen und für die Suchtselbsthilfe eingesetzt hat. Als junger Mann hatte er ein Problem: Er trank zuviel. „Doch dieses Problem hatten viele Kriegsheimkehrer“, sagt er später, und „das gesellschaftliche Bild des Alkoholikers glich im Nachkriegsdeutschland dem eines willensschwachen und charakterlosen Menschen, der keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Heilbehandlung hatte.“ Nach einer Kur in der damaligen „Trinkerheilstätte“ Haus Burgwald im Jahr 1956 war es Karl Vottelers oberstes Ziel, trocken zu bleiben. Er animierte ebenfalls Betroffene zu regelmäßigen Treffen im heimischen Wohnzimmer zur Unterstützung der eigenen Abstinenz und zur Unterstützung der Familien auf dem Weg in eine suchtmittelfreie Lebensgestaltung – so entstanden die ersten Selbsthilfegruppen der späteren „Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe“ – dabei wurden Hausbesuche für Karl Votteler zum wesentlichen Bestandteil seines Engagements. Und nicht nur einmal holte er einen Freund am Freitagabend am Werkstor ab, damit der Wochenlohn bei der Familie ankam anstatt in der nächsten Kneipe verloren zu gehen. Darüber hinaus engagierte Karl Votteler sich in Gemeinden, Schulen, Krankenhäusern und sprach mit Ärzten über Alkoholmissbrauch. In dieser Zeit gründete er den einen ersten Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe in Reutlingen - in Backnang wurde zeitgleich vom befreundeten Ehepaar Bleile der andere erste Freundeskreis gegründet.

Das vorbildhaftes Verhalten, Konsequenz und Zuverlässigkeit zeichneten Vottelers aus. Dafür erhielt Karl Votteler das Kronenkreuz der Diakonie in Gold, das Bundesverdienstkreuz am Bande sowie die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.

Karl Votteler hatte und hat SEINEN Platz in der Gemeinschaft der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe und wir sind von Herzen dankbar für die Pionierarbeit und die treue Mitarbeit und Mitgestaltung der Freundeskreisarbeit in Württemberg über viele Jahrzehnte. Längst sind die Freundeskreise  ein fester Bestandteil der Suchtselbsthilfe in ganz Deutschland.
05.12.2016



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2016 Ich und meine Herkunftsfamilie

Einen intensiven Tag erlebten mehr als 30 Teilnehmer beim  diesjährigen Arbeitstag "Herkunftfamilie" in der Geschäftsstelle. Was haben Familienordnungen mit mir zu tun? Wie könnte eine Familienaufstellung auch in meinem Leben manches sichtbar machen? Wie kann ich mich wahrnehmen und spüren? Mit diesen und weiteren Fragen machten sich die Teilnehmer zusammen mit Therapeutin Andrea Sorg auf den Weg und entdeckten wie sie geprägt wurden, was sie heute ausmacht und wie sie lernen können, damit umzugehen. So manches "Geschenk" wurde mit nach Hause genommen, wie z. B. dass da noch Stiefschwestern zur Familie gehören, dass es auch Dinge gibt, wofür man den Eltern danken kann, dass es sich lohnt, sich weiter mit den eigenen  Wurzeln zu beschäftigen, denn: Ohne Wurzeln keine Frucht.
18.10.2016



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miteinANDERSein beim Württemberger Treffen 2016

Ein tolles Miteinander hatten die 670 Besucher beim Württemberger Treffen in der Filharmonie in Filderstadt. Ganz anders war der Ablauf des Tages: Gesprächsrunde mit Yassir Eric, Hildegard Arnold und SWR-Moderatorin Stefanie Meinecke und dazwischen ein "Theater" zum Beginn des Tages. Das bunte Marktgeschehen in der Mittagszeit in und um die Filharmonie regte bei herrlichem Wetter zum Informieren, Begegnen und Aktivwerden an. Am Nachmittag gab es Besinnliches mit Landesbischof Dr. h.c. July und die zweite Gesprächsrunde mit Yassir Eric, Hildegard Arnold, Sascha Lutz und Moderatorin Stefanie Meinecke. Sie hob das Miteinander hervor, das in den Freundeskreisen gelebt wird. Nach der Kaffeepause freuten sich alle an dem Aktionskünstler Mr. Joy . Er verzauberte die großen und kleinen Zuschauer in eine andere Welt und ließ alle staunend und verblüfft zurück, jedoch mit der Gewißheit, dass bei Gott jeder Mensch besonders wertvoll ist.
02.08.2016



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Arbeitstag "Migration" in der Geschäftsstelle

Aktueller denn je ist dieses Thema in Deutschland.

Wie können die Freundeskreise Menschen aus anderen Kulturen begegnen und helfen, wenn diese an ihre Tür klopfen? Was gilt es für die Fremden zu lernen, damit sie sich in Deutschland zurecht finden? Wie können Missverständnisse vermieden werden, wenn völlig unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen?

Auf diese und viele andere Fragen ging Yassir Eric - Leiter des Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamthemen, ein. Voraussetzung für ein gutes Miteinander ist eine fundierte Information über die eigene Kultur und über die Kultur des anderen. So erfuhren die Teilnehmer nicht nur etwas über andere Kulturen, sondern insbesondere auch von der deutschen Kultur und welche Rolle sie im eigenen Leben spielt. Mit vielen Impulsen zum Weiterdenken, neuem Wissen und vielleicht einem größeren Herz für Migranten gingen die Teilnehmer nach Hause.

Mehr Infos zu den Inhalten des Tages finden Sie auf der Startseite dieser Homepage.

 


Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg e.V. • Hindenburgstr. 19 a • 89150 Laichingen • Tel. 07333 – 3778 • Fax 07333 – 21626 • E-Mail