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06.11.2017



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Ich bereue so sehr, dass ich mich nicht schon viel früher mit dem Thema „Herkunftsfamilie“ auseinandergesetzt habe

so immerhin eine schon achtzigjährige Teilnehmerin beim „Arbeitstag Herkunftsfamilie“. Fast aus den Nähten platze die Geschäftsstelle am vergangenen Samstag: 35 Teilnehmer/Innen hatten sich zum „Arbeitstag Herkunftsfamilie“ angemeldet und zusammen mit Referentin Andrea Sorg die Chance genutzt, sich über sich und ihre Eltern Gedanken zu machen. Sie haben zurückgeblickt und sich überlegt, was sie ihren Eltern zu verdanken haben. Dabei kam es zu manchen Aha-Effekten: „Vieles ist mir klarer geworden und ich kann nun, mit Würde und Respekt vor dem Schicksal meiner Eltern, mehr verstehen.“ „Ich hab mich gefreut, dass ich mich endlich mal wieder als Kind sehen darf, das hat einfach gut getan“. „Ich merke, jeder hat sein Päckle zu tragen. Aber ich werde auf jeden Fall meinen Söhnen sagen, dass sie nicht für mein Schicksal verantwortlich sind.

 
04.10.2017



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Outdoorseminar 2017

Das haben die Teilnehmer/Innen auf dem diesjährigen Outdoorseminar erlebt. Sechs Tage waren sie gemeinsam unterwegs und haben so manche Grenze entdeckt und vielleicht sogar erweitert. Für die einen war der Fels eine echte Herausforderung und das Loslassen viel nicht leicht und für die anderen war es einfach zu dunkel in der Höhle. Auch das Wasser war für den einen genau richtig und machte viel Spaß und für den anderen war es anstrengend und beängstigend. So war jeder für sich unterwegs und konnte sich und seine persönlichen Grenzen ausloten und doch war die Gemeinschaft von großer Bedeutung und gab bei allem Tun Zuversicht und  Sicherheit. Welche Bedeutung Gott bei den Aktivitäten oder im eigenen Leben hat, war während des Tages ebenso ein Thema das uns beschäftigte. "Es war eine spannende Woche, in der ich mich sehr intensiv mit Gott und mit mir und meinen Grenzen auseindander gesetzt habe."
18.09.2017



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Volles Haus beim Arbeitstag „Kassenführung“ am 16.09.17

30 Mitarbeiter und Interessierte nahmen ihre Verantwortung wahr und sind nach Laichingen zum Arbeitstag „Kassenführung“ gekommen. Für einige in der Runde waren die Themen „Neuland“, für andere war es ein „update“ zur Auffrischung der Kenntnisse und jeder hatte seine eigenen Erwartungen. Abrechnungsrichtlinien, Führung der Kassenbücher, Verwendung von Fördergelder, Anträge und Nachweise erstellen waren einige Stichpunkte die besprochen und bearbeitet wurden. Bei diversen Übungsaufgaben konnte jeder sein Wissen einsetzen. Die Erwartung „neue Kollegen/innen“ kennen zu lernen, wurde erfüllt, denn es gab auch Zeit persönliche Gespräche zu führen und Erfahrungen untereinander auszutauschen.

  
11.09.2017



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Familienseminar 2017 voller Sonne, Aktion und Freude

Das diesjährige Familienseminar war wieder eine tolle Sache. Klein und fein war die Woche in Reutte mit einigen Familien aus den Freundeskreisen. Egal ob wandern, von den Felsen springen, kartenspielen, kochen, singen, putzen, Berge erklimmen angesagt war, alle waren beim vielfältigen Programm begeistert dabei. Besonders beeindruckend waren der Lichterpfad, den jeder alleine im Dunkeln mit kleinen Lichtern am Weg gehen durfte und der Narnia Abend, an dem die sieben Schwerter erkämpft wurden. So zog sich das Thema „Narnia – die Reise in das Unerwartete“ durch die ganze Woche und hatte mit jedem persönlich etwas zu tun. Themen wie Identität, Ängste und Sorgen, Vergebung wurden mit Ausschnitten aus einem Narniafilm bearbeitet. Die Landschaft rund um Reutte mit den vielen Möglichkeiten ließ keine Langeweile aufkommen und das nahe gelegene Thermalbad sorgte für gemütliche Entspannung. Gemeinsam als Familie konnte jeder den anderen erleben und kostbare Zeit miteinander verbringen.

 
24.06.2017



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DRV meets Freundeskreisleiter beim Freundeskreisleitertag

Zum jährlichen Freundeskreisleitertag haben sich wieder zahlreiche Mitarbeiter aus den Freundeskreisen in Württemberg in der Lindenhalle in Machtolsheim eingefunden. Spannend war die Begegnung mit den Vertretern der Deutschen Rendenversicherung Baden-Württemberg Frau Benöhr und Herr Coseriu. Erschreckend sind die Zahlen der suchtkranken Menschen in Deutschland und stimmen traurig, denn nur wenige nehmen eine therapeutische Maßnahme in Anspruch, so Frau Benöhr in ihrem Vortrag. Nach den Beiträgen wurde angeregt diskutiert und nachgefragt. Beim Pausenprogramm konnte sich jeder aktiv zum Thema "leiten macht freu(n)de" versuchen und sich dabei selbst reflektierenn. Als Höhepunkt des Nachmittags wurde dem Ehepaar Jürgen und Gisela Heinzmann durch Hildegard Arnold die Ehrenmitgliedschaft für jahrzentelanges Engagement im Verband verliehen. Natürlich kamen die persönlichen Begegnungen, Gespräche und eine gute Verpflegung nicht zu kurz.
01.04.2017



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Infotag für Mitarbeiter in der Geschätsstelle

Fast 20 Mitarbeiter und Interessierte machten sich am Samstag auf den Weg nach Laichingen, um Einblick in die Verbandsstrukturen der Freundeskreise zu bekommen. Viele Informationen zur Entstehung, zur Vielfalt, zu den Aufgaben  und zu aktuellen Themen erhielten die Telnehmer. Die persönliche Begegnung, das gegenseitige Kennenlernen und zdas Entdecken, dass es neben dem örtlichen Freundeskreis noch viele Möglichkeiten und Menschen gibt, war für die Teilnehmer sehr bereichernd.
25.03.2017



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Jährliche Mitgliederversammlung in Laichingen

Zur jährlichen Mitgliederversammlung trafen sich rund 160 Delegierte, Interessierte und Gäste aus den Freundeskreisen des Landes. Die Berichte von Hildegard Arnold, Vorsitzende des Vereins  und von Rainer Breuninger, dem Geschäftsführer, gaben Einblick in die verschiedenen Themen des vergangenen Jahres. Das 60-jährige Verbandsjubiläum mit dem großen "Württemberger treffen sich" war ein Highlight des Jahres und den Mitarbeitern wurde für den zeitintensiven Einsatz  besonders gedankt. Albert Rehm nahm die Gäste in seine Gedanken zum Jahresthema 2017 "leiten macht freu(n)de" hinein. Der neunköpfige Vorstand wurde neu gewählt, ein Platz als Beisitzer konnte jedoch noch nicht besetzt werden. Natürlich trugen auch der persönliche Austausch und eine gute Verpflegung zu einer gelungenen Versammlung bei.
13.03.2017



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"leiten macht freu(n)de"

Zum Einstieg in das aktuelle Jahresthema 2017 "leiten macht freu(n)de" haben sich 25 Freundeskreisler in der Geschäftsstelle zusammengefunden. Was verbirgt sich für jeden hinter den einzelnen Wörtern "leiten", "Macht/macht" und "Freude/Freunde", was empfindet man als positiv daran und was als negativ. Schnell wurde klar, dass jeder die Worte mit den eigenen Erfahrungen und Gefühlen bewertet. Mit Hilfe einer erlebnispädagogischen Übung wurde deutlich und mit allen Sinnen erlebt, dass Leitung wichtig ist, worauf es dabei ankommt und welche Rolle und welchen Einfluss die Gruppenteilnehmer haben. Der Arbeitstag war wieder eine wertvolle Zeit, um mit dem Thema vertraut zu werden und Menschen zu begegnen und zu erleben.
10.02.2017



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Das Urgestein der Freundeskreise ist gestorben

„Es sind alles meine Freunde und Freunde enttäuscht man nicht“, lautete das Motto von Karl Votteler, dem Mitbegründer der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg e.V.. Am 10. Februar starb der Reutlinger kurz nach seinen 90. Geburtstag.

Karl Votteler war ein Visionär, ein Urgestein, der sich energisch wie ein Feldwebel für die Interessen der Betroffenen und für die Suchtselbsthilfe eingesetzt hat. Als junger Mann hatte er ein Problem: Er trank zuviel. „Doch dieses Problem hatten viele Kriegsheimkehrer“, sagt er später, und „das gesellschaftliche Bild des Alkoholikers glich im Nachkriegsdeutschland dem eines willensschwachen und charakterlosen Menschen, der keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Heilbehandlung hatte.“ Nach einer Kur in der damaligen „Trinkerheilstätte“ Haus Burgwald im Jahr 1956 war es Karl Vottelers oberstes Ziel, trocken zu bleiben. Er animierte ebenfalls Betroffene zu regelmäßigen Treffen im heimischen Wohnzimmer zur Unterstützung der eigenen Abstinenz und zur Unterstützung der Familien auf dem Weg in eine suchtmittelfreie Lebensgestaltung – so entstanden die ersten Selbsthilfegruppen der späteren „Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe“ – dabei wurden Hausbesuche für Karl Votteler zum wesentlichen Bestandteil seines Engagements. Und nicht nur einmal holte er einen Freund am Freitagabend am Werkstor ab, damit der Wochenlohn bei der Familie ankam anstatt in der nächsten Kneipe verloren zu gehen. Darüber hinaus engagierte Karl Votteler sich in Gemeinden, Schulen, Krankenhäusern und sprach mit Ärzten über Alkoholmissbrauch. In dieser Zeit gründete er den einen ersten Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe in Reutlingen - in Backnang wurde zeitgleich vom befreundeten Ehepaar Bleile der andere erste Freundeskreis gegründet.

Das vorbildhaftes Verhalten, Konsequenz und Zuverlässigkeit zeichneten Vottelers aus. Dafür erhielt Karl Votteler das Kronenkreuz der Diakonie in Gold, das Bundesverdienstkreuz am Bande sowie die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.

Karl Votteler hatte und hat SEINEN Platz in der Gemeinschaft der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe und wir sind von Herzen dankbar für die Pionierarbeit und die treue Mitarbeit und Mitgestaltung der Freundeskreisarbeit in Württemberg über viele Jahrzehnte. Längst sind die Freundeskreise  ein fester Bestandteil der Suchtselbsthilfe in ganz Deutschland.
05.12.2016



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2016 Ich und meine Herkunftsfamilie

Einen intensiven Tag erlebten mehr als 30 Teilnehmer beim  diesjährigen Arbeitstag "Herkunftfamilie" in der Geschäftsstelle. Was haben Familienordnungen mit mir zu tun? Wie könnte eine Familienaufstellung auch in meinem Leben manches sichtbar machen? Wie kann ich mich wahrnehmen und spüren? Mit diesen und weiteren Fragen machten sich die Teilnehmer zusammen mit Therapeutin Andrea Sorg auf den Weg und entdeckten wie sie geprägt wurden, was sie heute ausmacht und wie sie lernen können, damit umzugehen. So manches "Geschenk" wurde mit nach Hause genommen, wie z. B. dass da noch Stiefschwestern zur Familie gehören, dass es auch Dinge gibt, wofür man den Eltern danken kann, dass es sich lohnt, sich weiter mit den eigenen  Wurzeln zu beschäftigen, denn: Ohne Wurzeln keine Frucht.


Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg e.V. • Hindenburgstr. 19 a • 89150 Laichingen • Tel. 07333 – 3778 • Fax 07333 – 21626 • E-Mail