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ZUM Jahresthema 2018
Die Freundeskreise gehen zu den Menschen

Wir bekennen uns zur Krankheit und brechen damit ein gesellschaftliches Tabu. So werden wir zu Ansprechpartnern für betroffene Familien und Nachbarn, für Freunde und Kollegen.

Wir gehen in die Krankenhäuser, Entgiftungsstationen und Beratungsstellen, berichten den Patienten, wie wir die Krankheit bewältigt haben und ermutigen sie, in unsere Selbsthilfegruppen zu kommen.

Wir nehmen Stellung zu suchtpolitischen Themen, melden uns durch Presseberichte zu Wort und veröffentlichen unsere Gruppentreffpunkte.

Wir gehen in die Schulen und erzählen über die Entstehung und Bewältigung unserer Erkrankung – und wie sie vermeidbar ist.

Wir gehen in die Kirchengemeinden, machen Sucht zum Thema und gestalten Suchtgottesdienste mit.

Manchmal besuchen wir Betroffene auch in ihrem Zuhause. Jeder geht auf seine Weise zu den Menschen und gibt weiter, was er selbst von anderen bekommen hat.

 

Ohne unser gehen würde es kein kommen und nehmen neuer Gruppenbesucher geben, denn wer würde uns finden? Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass „die Welt“ uns kennt, deshalb bleibt unser Bekenntnis und unsere Öffentlichkeitsarbeit eine permanente Herausforderung.

Wenn unser gehen keinen sofortigen Erfolg bringt, ist es deshalb nicht umsonst, denn jeder heutige Freundeskreisler hat seine Zeit gebraucht, bis er reif wurde, zu kommen und Hilfe anzunehmen.

 

 

 

 



Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg e.V. • Hindenburgstr. 19 a • 89150 Laichingen • Tel. 07333 – 3778 • Fax 07333 – 21626 • E-Mail