Die Notwendigkeit der Suchtselbsthilfe stand im Rahmen einer bewegenden Feier zum 70-jährigen Bestehen der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe, Landesverband Württemberg e.V. im Fokus. Mit Grußworten aus Politik, Klinikum und sozialen Einrichtungen wurde zudem das Engagement von Betroffenen samt Familienangehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Kollegen für Menschen mit einer Suchtproblematik gewürdigt.
Worte der Anerkennung bestärkten die Vertreterinnen und Vertreter der Freundeskreise in Verbindung mit Mut machenden Gedanken zu weiterer Unterstützung von Hilfe suchenden Menschen.
Ein Rückblick auf die vergangenen 70 Jahre verdeutlichte noch einmal die große Zeitspanne, in der sich die Freundeskreise um eine Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen, Kliniken, Verbänden und Politik in der Suchtselbsthilfe bemühten. In besonderer Weise berührte Alexa Schmauder, Enkelin der heute 99-jährigen Ruth Votteler, das Publikum. „Bleib dran“ – das waren die Worte, die sie von ihrer Großmutter mitbekam und so berichtete sie im Namen ihrer Großmutter von der Entwicklung der Freundeskreise ab dem Jahr 1956 und den Auswirkungen auf die eigene Familie. Damals gründeten Karl Votteler und Paul Bleile nach Entlassung aus der Trinkerheilanstalt den ersten Freundeskreis im Wohnzimmer der Familie Votteler.
Von einer „wirklich zu Herzen gehenden und erfüllenden Veranstaltung“, sprach Geschäftsführer Lothar Schilpp im Anschluss.
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